Zwei einfache Hausmittel bei Erkältungen aus der TCM
Zwei einfache Hausmittel bei Erkältungen aus der TCM

Wenn eine Erkältung im Anflug ist, tut Wärme oft besonders gut. Je nachdem, was Sie gerade spüren, kann ein anderes Hausmittel wohltuend sein. Vielleicht ist eines davon genau das Richtige für Sie.
Frühlingszwiebelsuppe – bei Frieren und verstopfter Nase
Passend bei: Wenn Sie frösteln, niesen oder eine laufende beziehungsweise verstopfte Nase haben. Die weißen Teile der Frühlingszwiebel gelten in der TCM als wärmend und werden traditionell bei „Wind-Kälte“ eingesetzt.
Zubereitung: Waschen Sie 7 Frühlingszwiebeln, schneiden Sie sie klein und lassen Sie sie mit 500 ml Wasser etwa 5 Minuten sanft köcheln. Nach Geschmack salzen.
Anwendung: Trinken oder löffeln Sie die Suppe angenehm warm. Den aufsteigenden Dampf können Sie vorsichtig und mit ausreichend Abstand durch die Nase einatmen. Lassen Sie die Suppe dafür etwas abkühlen und legen Sie kein Handtuch über den Kopf – so vermeiden Sie Verbrühungen. Halten Sie sich anschließend warm und gönnen Sie sich Ruhe.
Gekochte Nashi-Birne mit Honig – bei trockenem Hals und Reizhusten
Passend bei:
Wenn sich Ihr Hals trocken oder schmerzhaft anfühlt oder Sie ein trockener Hustenreiz quält. Die Nashi-Birne ist besonders saftig und wird in der TCM als befeuchtend und leicht kühlend beschrieben. Falls Sie keine Nashi-Birne bekommen, können Sie genauso gut eine andere saftige, reife Birne nehmen. Honig kann den gereizten Hals zusätzlich beruhigen.
Zubereitung: Waschen Sie eine reife Nashi-Birne oder eine andere saftige Birne, entfernen Sie das Kerngehäuse und schneiden Sie die Birne in Stücke. Mit 150–200 ml Wasser etwa 15 Minuten zugedeckt weich kochen. Etwas abkühlen lassen und einen Teelöffel Honig hinzufügen.
Anwendung: Essen Sie die Birne langsam und trinken Sie den warmen Sud dazu. Machen Sie es sich anschließend gemütlich, ruhen Sie sich aus und nehmen Sie zunehmende Beschwerden ernst.
Honig ist für Kinder unter einem Jahr ungeeignet. Bei Atemnot, hohem oder anhaltendem Fieber sowie deutlich zunehmenden Beschwerden bitte ärztlichen Rat einholen.





